Wir sind wieder da!!! Der Aufstieg ist geschafft!!!

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Ein Wechselbad der Gefühle. 1:0 Rückstand in der Halbzeit!! Ist der Aufstieg gefährdet? Nein! Grandiose 20 Minuten reichten. 4:1 Auswärtssieg beim SV Preussen Daseburg.  Aufstieg, Aufstieg! Tolle Entwicklung der Mannschaft.

 

Auswärtsspiel am Sonntag, dem 29. Mai 2022, um 15 Uhr, auf dem Sportplatz Daseburg gegen den SV Preussen Daseburg.

Torfolge:

1:0 in der 18. Minuten für die Preussen.

1:1 in der 70. Minute durch Johannes Koop.

1:2 in der 72. Minute durch Alexander Roth.

1:3 in der 80. Minute durch Johannes Koop.

1:4 in der 85. Minute durch Sergej Schantarenko.

 

Spielfolge:

Nach dem dramatischen Spiel und Sieg gegen Dalhausen, der das Tor zum Aufstieg weit öffnete, stand scheinbar das leichtere Spiel gegen die Preussen an. Fast 100 Zuschauer aus Willebadessen kamen zur Unterstützung und bildeten auf dem Sportplatz eine Rot-_Weiße Wand mit rot-weißen Fähnchen, Pauke, großer Vereinsfahne. Die Voraussetzungen waren gegeben. Ein Sieg und der TuS ist in seiner Gruppe Meister und steigt auf in die Kreisliga A. Wie wird die Mannschaft mit diesem Druck fertig? Das Spiel zeigte es deutlich.

Die Mannschaft kam relativ gut ins Spiel. Schon in der ersten Minute hatte der TuS die Chance zu einem Tor mit einem Kopfball. Aber es blieb nur eine Chance. Danach verflachte das Spiel unserer Mannschaft. Bälle kamen nicht an. Der holprige aber gepflegt aussehende Platz tat sein Übriges. Dann kam ein langer Ball aus der Preussenhälfte zum freistehenden Stürmer, der sich durchsetzte und zum 1:0 einschoss. Ein lupenreiner Konter für den SV Preussen Daseburg. Bis zur Halbzeit konnte unsere Mannschaft keine Akzente setzen. Ernüchterung trat ein.

Was wird in der zweiten Halbzeit? Kann die Mannschaft mit dem großen Druck umgehen? Durch Einwechselungen wurde das Spiel unserer Elf dynamischer. Die Laufbereitschaft stimmte jetzt. So hatte Dominik Diekmann in der 63. Minute eine Großchance, aber sein Schuss in die linke Ecke des Tores ging vom Innenpfosten wieder zurück aufs Spielfeld. Der engagierte, laufstarke Johannes Koop hatte drei Minuten später auch eine Torchance. Der Gegner kam nicht mehr zum Atmen und so fiel endlich nach Vorarbeit von Alexander Lüke das 1:1 durch Johannes Koop. Hoffnung keimte bei den Zuschauern auf. Ist das 1:1 der Dosenöffner? Ja. Jetzt zeigte sich eine andere Mannschaft. Sie wirkte entschlossen und torgierig und kam nun vermehrt über die Außenpositionen zu ihren Chancen. Zwei Minuten später marschierte Alexander Roth auf der linken Außenbahn auf das Tor der Preussen und schoss das stark umjubelte 2:1. Eine Last fiel ab von den Spielern und den zahlreichen Fans aus Willebadessen. Der Aufstieg ist greifbar nahe. Mit voller Wucht agierte der TuS weiter. Eine Torchance nach der anderen ergaben sich. Die Preussen ließen immer mehr nach. Acht Minuten später war es wieder Johannes Koop, der die Führung auf 3:1 ausdehnte. Deutliche Torchancen wurden immer mehr herausgespielt. Der SV war dieser Dominanz nicht mehr gewachsen. So fiel in der 85. Minute das 4:1 durch Sergej Schantarenko. Freude pur. Aufstieg!! Das Spiel hätte in den folgen Minuten auch 6:1 oder 7:1 aus gehen können.  Geschafft.

Analyse:

Unserer Elf merkte man in der ersten Halbzeit die Nervosität und Anspannung an. Unerklärliche Abspielfehler. Relativ langsamer Spielaufbau. Keine Überraschungsmomente kennzeichneten das Spiel unserer Elf. Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Der Chronist verfiel in einem tiefen Pessimismus und sah schon dunkle Szenarien vor sich aufsteigen. Durch mehrere Auswechslungen wurde das Spiel unserer Elf besser. Unsere Flügelzangen kamen immer mehr zur Geltung. Die letzten 20 Minuten überrollte der TuS den Gegner. Es war auf einmal alles wieder da: Dynamik, Laufbereitschaft der unbedingte Sieges-und Aufstiegswille. Eine grandiose und überragende Spielweise haben das Spiel gedreht. Was besonders imponiert ist, dass die Mannschaft jederzeit in der Lage ist, das Spiel zu drehen, alles abzuwerfen, was vorher negativ gelaufen ist und ganz wichtig, dass die Spieler, die auf der Bank sitzen, wenn sie reinkommen, das Spiel beleben und sie das Spiel so beeinflussen, dass das Spiel gewonnen wird. Beim TuS gibt es keine Spieler der ersten oder zweiten Klasse. Sie sind gleich leistungsstark. Dies war unser Plus in dieser Aufstiegssaison. Teamgeist und Trainingsfleiß haben den Erfolg gebracht. Deutlich muss man auch die Leistung des Trainers und Torhüters André Hillebrand anerkennen, der es immer wieder verstand Defizite zu erkennen und sie der Elf vor Augen zu führen. Sein Spielsystem hat die Mannschaft immer mehr angenommen und umgesetzt. Die Handschrift war klar zu erkennen. Eine großartige Leistung des Teams und des Trainers und der Mannschaftsbetreuer. Der Chronist ist äußerst zufrieden. Ein Traum wurde Wirklichkeit.

 

Horst Franke (Chronist)

 

 

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