4:1 Klatsche in Manrode gegen die SG Borgholz/Natzungen/Manrode. 

, , ,

4:1 Klatsche in Manrode gegen die SG Borgholz/Natzungen/Manrode.
Knüppelhartes Spiel.
Auswärtsspiel am Sonntag, 28. April 2019, um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Manrode gegen die SG Borgholz/Natzungen/Manrode.

Torfolge:
0:1 in der 10. Minute durch Marc Rustemeyer.
1:1 in 12. Minute durch den Gegner.
2:1 in der 15. Minute durch den Gegner.
3:1 in der 68. Minute durch den Gegner.
4:1 in der 85. Minute durch den Gegner.

Spielverlauf:
Die ersten 10 Minuten liefen für den TuS hervorragend. Der Gegner war sehr defensiv eingestellt und überließ uns das Mittelfeld. Ein Pfostenschuss in der dritten Minute führte fast zum Führungstreffer. In der 10. Minute marschierte Johannes Koop auf der linken Seite, setzte sich durch und passte vor das Tor, wo der einschussbereite Marc Rustemeyer zum 1:0 für den TuS einnetzte.
Aber schon in der 12. Minute gelang der SG fast postwendend der Ausgleich. Bis dahin ist der Gegner nicht nennenswert vor unserem Tor aufgetaucht. Aber dies war nicht alles. Drei Minuten später in der 15. Minute nach Unaufmerksamkeiten in der Abwehr fiel das 2.1 für die SG. Eine 100prozentige Trefferquote. Danach kam unsere Elf nicht mehr zu ihrem Spielrhythmus. Das Spiel wurde sehr hart von beiden Seiten geführt. Unser Abwehrchef Alexander Friesen wurde verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen. Unsere Elf musste umstellen. Es entwickelte sich für den Zuschauer ein niveauarmes Spiel. Härte, Foulspiele, Fehlpässe kennzeichneten das Spiel. Unsere Mannschaft ließ sich das Spiel des Gegners aufzwängen. Mit dem 2:1 Rückstand ging es in die Kabine.
Am Anfang in der zweiten Halbzeit sah man das Bemühen unserer Elf das Spiel an sich zu reißen und den Ausgleich zu erzielen. Aber dieses Bemühen wurde in der 52. Minute ein Ende gesetzt durch eine gelbrote Karte gegen uns. Mit 10 Spielern wurde es noch schwieriger. Das Spiel wogte hin und her. Der TuS hatte auch seine Torchancen, der Gegner aber auch. Es kam, so wie es kommen musste, unsere Elf wollte offensiver agieren, öffnete die Abwehr, so dass zwei Konter in der 68. Und 85. Minute zu zwei Toren führten und die 4:1 Niederlage besiegelten.

Analyse:
Was ist passiert? Gut begonnen, ein feiner Spielzug, der die 1:0 Führung brachte, danach kam sofort der Einbruch. Innerhalb von drei Minuten wurde das Spiel zugunsten der SG umgedreht. Statt nach der 1:0 Führung konzentriert und selbstbewusst weiter zu spielen, wurde der TuS immer nervöser und übernahm auch die harte Spielweise des Gegners. Der spielerische Faden wurde völlig verloren. Die Verletzung von Alexander Friesen ist bitter für die Mannschaft. Vielleicht war sie auch geschockt. Zusätzlich kam auch kurz nach der zweiten Halbzeit die gelbrote Karte. Kombinationen klappten in der Regel nicht. Es ist nicht das erstemal, dass wir nach den Gegentoren einbrechen. Warum diese Nervosität? Wir müssen unsere eigene Spieweise und damit auch unsere Stärken im Spiel belassen und uns nicht die Spielweise des Gegners aufdiktieren lassen. Dazu gehört auch eine gewisse mentale Stärke und die kann man sich aneignen. Mehr Ruhe am Ball zeigen, innerlich konzentriert unsere Spielweise durchsetzen. Es kann nur besser werden.

Chronist: Horst Franke