Unglückliche 1:2 Heimniederlage gegen SG Bühne/Körbecke am Sonntag, dem 07. Oktober 2018, um 15 Uhr, auf der Eggekampfbahn in Willebadessen.
Torfolge:
0:1 in der 49. Minute durch die SG Bühne/Körbecke.
0:2 in der 54. Minute durch die SG Bühne/Körbecke.
1:2 in der 90. Minute durch Marc Rustemeyer.

Spielverlauf:
In der 9. Minute hatte der TuS seine erste Toraktion und in der 11. Minute die erste Torchance nach einer Ecke. In der 16. Minute erarbeitete sich unsere Elf eine gute Torchance nach einer Flanke von Alexander Dück. Leider ging der Ball nur an den Pfosten.
Bühne/Körbecke hatte erst in der 21. Minute eine Toraktion. Dies blieb die einzige Aktion in der ersten Halbzeit. Unsere Elf war drückend überlegen. Die SG beschränkte sich nur auf das Verteidigen. Das Tor für unsere Mannschaft wollte aber nicht fallen. Selbst eindeutige Tormöglichkeiten wie in der 32., 40., 41. Minute führten nicht zum Erfolg. Schade!! Trotz drückender Überlegenheit ging es nur mit einem 0:0 in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann mit zwei Paukenschlägen. Zwei Konter des Gegners in der 49. Und 54. Minute bescherten dem Gast eine 2:0 Führung. Der TuS war beeindruckt und versuchte über Kampfgeist den Anschlusstreffer zu erzielen. Die kompakte Abwehr der SG verhinderte dies aber. Unsere Elf warf alles nach vorne. Eine Flanke nach der anderen segelte in den Strafraum der Gäste. Vergebens!! In der 57. Und 66. Minute besaß der TuS noch große Torchancen. Erst in der 90. Minute, in der Nachspielzeit, konnte Marc Rustemeyer aus dem Gewühl heraus das 2:1 erzielen. Zu spät!! Niederlage.

Analyse:
In der ersten Halbzeit beherrschte der TuS die SG total, der Schwerstarbeit in der Abwehr verrichten musste und nur mit einer Spitze agierte. Unsere Elf hat es versäumt Tore zu schießen. Zum Teil war das Spiel unserer Mannschaft ansehnlich. Es wurde gespielt und kombiniert. Der Gegner beschränkte sich nur auf das Zerstören. Und dann kam das, was kommen musste. Zwei Konter in der 49., und 54. Minute führten zum 2:0 für den Gegner. Der gesamte Spielverlauf wurde damit auf den Kopf gestellt. Die nun folgenden Angriffsbemühungen wurden zu hektisch vorgetragen und führten häufig zu Ballverlusten. Die spielerischen Elemente, die in der ersten Halbzeit aufblitzten, blieben auf der Strecke. Mit der Brechstange versuchte man die drohende Niederlage zu verhindern. Der Anschlusstreffer kam zu spät.
Die Lehre, die man aus diesem Spiel ziehen muss:
Auch nach einem Rückstand muss die Elf Ruhe bewahren, konzentriert wie zum Teil in der ersten Halbzeit über die Außen spielen und damit die Lücken in der Abwehr des Gegners aufreißen. Dann werden auch die Tore fallen. Der TuS muss sich vermehrt auf solche Gegner einstellen, die in der Regel nur hinten drinstehen und destruktiv agieren und hoffen, dass ein Konter zum Tor führt.
Unsere Mannschaft muss ihren eingeschlagenen Weg weitergehen und ihre Spielkultur weiter verbessern Dies heißt: sich technisch, taktisch und spielerisch weiterentwickeln. Der TuS möchte keinen, überspitzt formuliert, Antifußball zelebrieren, der nur auf die Defensive ausgerichtet ist eine destruktive Spielweise favorisiert.
Insgesamt war es keine schlechte Leistung unserer Elf.

(Chronist: Horst Franke)